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Unterschriften im Zielhafen

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Eimsbüttels Bezirksamtsleiter, Dr. Torsten Sevecke, Kai Ammer

Geschafft!
Heute um 17.00 Uhr habe ich die gesammelten Unterschriften der Online-Petition „Osterstraße autofrei!“ im Bezirksamt Eimsbüttel übergeben. Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke hat sie in zweifacher Ausführung (das zweite Exemplar ist für Herrn Pröwrock, dem Leiter des Fachamtes Management öffentlicher Raum) persönlich entgegen genommen.

Ob ich denn nun die 10.000 zusammen bekommen hätte, scherzt er, als ich in seinem Büro stehe. Nicht ganz, aber immerhin 530. Für eine in solcher Weise natürlich schon recht radikalen – aber auch sehr sinnvollen – Forderung sind 530 Unterschriften aber dennoch eine ganze Menge.

Die meisten Unterzeichner kommen dabei auch tatsächlich aus dem Stadtteil Eimsbüttel, das sind 54,7% . Allein 31 Unterschriften kamen direkt von Personen, die an der Osterstraße wohnen. Der Hamburg-insgesamt-Anteil liegt bei 88,3%. Nur 11,7% kommen von außerhalb, die meisten hiervon aber aus dem direkten Hamburger Umland. Einige Unterzeichner kamen sogar aus dem Ausland, allerdings haben diese zumeist einen Bezug zu  Stadtteil.

Den Unterschriftenlisten angehängt habe ich einen Brief an die beiden Empfänger, in dem ich kurz noch einmal erläutert habe, wofür ich die Aktion gemacht habe:

„Diese Aktion soll Ihnen den Rücken stärken, mit mehr Mut die weiteren Planungen sowie den Umbau der Osterstraße voranzutreiben. Für eine wirklich positive Veränderung des Zentrums von Eimsbüttels, für wegweisende Entscheidungen, mehr Nachhaltigkeit und Innovation.“

Bleibt zu hoffen, dass diese Aktion einen wie auch immer gearteten Eindruck im Bezirksamt hinterlassen hat und dass sie vielleicht auch nicht umsonst gewesen ist. Warten wir es ab.

Ich werde jetzt sicher ruhiger werden, die letzte Zeit war schon auch anstrengend, mit 2 kleinen Kindern, Arbeit, Familienleben. Ich denke dennoch, dass dieses Thema irgendwie gesetzt ist. Gerade jetzt werden Fahrradstraßen geplant, neue Wege eröffnet, ist viel in den Zeitungen zu lesen. Es wäre toll, wenn andere die Sache weiter am kochen halten, hier in Eimsbüttel und auch anderswo, schließlich gibt’s noch jede Menge „andere Osterstraßen“ in Hamburg. Es gibt viel zu tun.

Trotzdem werde ich am Ball bleiben, die weitere Entwicklung verfolgen und auch diese Seite weiter lebendig halten. Meldet Euch auch gerne, wenn ich Dinge übersehen sollte bzw. es sonst berichtenswertes zu autofreien Zonen in Hamburg geben sollte.

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die „Osterstraße autofrei“ unterzeichnet haben und besonders auch an alle, die unermüdlich mit mir Flyer verteilt haben. Danke auch an die Mitstreiter, die mich in der letzten Phase ganz toll unterstützt haben! DANKE! Ihr seid super! Weiter so!
Irgendwann wird das schon………….

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+++ Wir sind 500! +++ Presse +++ Präsentationen +++

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Flyer vor der Informationsveranstaltung im Hamburg Haus am 3.7. – Initiator Kai Ammer (rechts) und Mitstreiter Thomas Baehr    Foto: Carsten Vitt, Elbe-Wochenblatt

Wow, wer hätte das gedacht – seit zwei Stunden haben stolze 500 Leute unterzeichnet! 500, die fordern, die Osterstraße autofrei zu machen. 500, von denen viele Kommentare geschrieben haben, warum sie diese Idee unterstützen. 500, die allermeisten aus Eimsbüttel. 500 – und in einer Woche werden wir noch mehr sein. Das ist schon jetzt ein deutliches Signal an die Politik in Eimsbüttel. Zum Vergleich: In den Bürgerinformations- und „Wünsch-dir-was“ Container an der U-Bahn kamen gerade mal 149 Menschen… Für diesen Erfolg möchten wir uns schon jetzt bei Euch herzlich bedanken! Wenn es so weiter geht, allein fast 100 an einem Tag, kratzen wir zum Ende der Woche und dem Ende der Petitionslaufzeit womöglich an der 1000er Marke. Traumhaft! Also – heute Abend WM genießen und dann mit Vollgas ins Finale auf der Osterstraße autofrei!

Neue Presse gibt’s auch. Das Elbe Wochenblatt hat einen Artikel über die letzte öffentliche Informationsveranstaltung veröffentlicht. Osterstraße autofrei ist mit an Bord.

Auch das Bezirksamt lässt sich nicht lumpen und veröffentlicht, wie angekündigt, die Präsentationen der letzten Informationsveranstaltung vom 3.7.2014. Für alle, die nicht anwesend waren, eine gute Gelegenheit, versäumtes trotzdem nicht verpassen zu müssen. Hier sind (werden) auch die Protokolle der Diskussionen im Anschluss der Veranstaltungen hinterlegt. Interessant: Hier sind jetzt auch die detaillierten Ergebnisse der Bürgerbeteiligung veröffentlicht worden! [PDF Download, 0,8 MB]

In eigener Sache – Online Petition

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Das hatte ich so nicht gewusst: Man kann in Hamburgs Bezirken gar keine Online-Petitionen einreichen. Auf diese Info bin ich erst vor wenigen Tagen gestoßen. Ich ging davon aus, weil es Online-Petitionen ja mittlerweile im Grunde zu allem und jedem gibt, dass es selbstverständlich wäre, dass ich eine solche eben auch in Eimsbüttel einreichen könnte. Leider stimmt das aber nicht.

In Hamburg können Online-Petitionen nur an den Senat eingereicht werden, also auf Landesebene, und nur dann, wenn mindestens 10.000 Menschen unterschreiben. Die 10.000 habe ich ja als Ziel sowieso formuliert – immerhin – auch wenn wir noch meilenweit davon entfernt sind…

Nichtsdestotrotz werde ich weiter Unterschriften sammeln und diese Aktion auch weiterhin als „Online-Petition“ bezeichnen. Auch wenn offiziell diese Sache nicht angenommen werden muss, werde ich auf jeden Fall alle Unterschriften an den Bezirk Eimsbüttel in Gestalt des Bezirksamtsleiters Herrn Dr. Sevecke und Herrn Thomas Pröwrock, Leiter des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes, übergeben. Denn eines zeigt diese Aktion den Politikern im Bezirk alle mal: Dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich eine andere Osterstraße, eine gesündere und nachhaltigere Stadtplanung in Eimsbüttel wünschen. Denn darauf kommt es an. Nur darauf.

Osterstraße autofrei ist da!

Für alle, die Lust auf eine neue, schönere, leisere, gesündere und spannendere Osterstraße in Hamburg Eimsbüttel haben.

Die Online Petition ist bereits am Laufen, jetzt kommt der ganze Rest: Warum, weshalb, wieso und wie könnte es sein – wenn Träumen erlaubt ist. Wir sollten die Chance nutzen, jetzt zu sagen, wie wir uns das Herz von Eimsbüttel wirklich wünschen: Pulsierend, lebendig, quirlig, bunt – und autofrei.

Kommt alle rauf auf Osterstraße autofrei, seht Euch um und bringt Leben ins Zentrum von Eimsbüttel!

https://osterstrasseautofrei.wordpress.com