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Und die Großen lässt man laufen – von Blümchen, Diesel und Verkehrswende von unten

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Neue Osterstraße: Vorne voll öko, dahinter geht so.

„Auch künftig wird mit jedem Fahrzeug jedes Ziel in der Stadt erreichbar sein“ – unter diesem Motto aus düstersten Zeiten der autogerechten Stadt hat Hamburg kürzlich den neuen Luftreinhalteplan vorgestellt „Senat legt neuen Luftreinhalteplan vor“, hamburg.de, 2. Mai 2017 [http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/8675696/2017-04-26-bue-luftreinhalteplan/]. Mit diesem Plan hat unsere Stadt mal wieder unter Beweis gestellt, dass sie nichts verstanden hat. Nichts von der „active mobility“, der Förderung von günstigem und umweltfreundlichen Fuß- und Radverkehr, nichts von einer nachhaltigen Entwicklung im Verkehrsbereich, nichts vom Schutz der eigenen Bevölkerung vor Lärm, Abgasen, Gefahren im Straßenverkehr und restlos zugeparkten Straßen. Stattdessen wurde in den Behörden offenbar gerechnet bis zum Umfallen und heraus kommt eine Aneinanderreihung von lauter Dingen, die alle nicht wirklich neu sind und die für sich genommen auch nicht unbedingt schlecht sind. Das Problem ist – es ist zu wenig. Interessant ist dagegen, was natürlich alles nicht kommt: Keine generellen Fahrverbote für dreckige Dieselautos, keine Umweltzone, kein reguläres Tempo 30. Dafür soll es in zwei Abschnitten auf der Max Brauer Allee und der Stresemannstraße von wenigen hundert Metern Länge Fahrverbote für Diesel-PKWs und LKWs geben, die nicht die neueste Abgasklasse 6 erfüllen. Natürlich sind Anlieger und Lieferverkehr ausgenommen. Wie unser roter Bürgermeister und sein grüner Umweltsenator sich die Durchsetzung in der Praxis vorstellen, bleibt vorerst ein Geheimnis. Und wenn schon, fährt der Stink-Diesel halt in der Parallelstraße am kleinen „Hindernis“ vorbei. So einen Plan zu präsentieren und ihn dazu noch Luftreinhalteplan zu nennen, ist nur noch erbärmlich.

38.000 Menschen weltweit sterben jedes Jahr, weil Diesel-Abgaswerte nicht eingehalten werden, wie eine aktuelle Studie zeigt „107.000 Tote durch Dieselabgase“, MDR Wissen, 15. Mai 2017 [http://www.mdr.de/wissen/umwelt/diesel-stickoxide-toeten-menschen100.html]. Leidtragende sind dabei besonders Kinder, weshalb Greenpeace vor diversen Schulen auch in Hamburg Messungen durchführte „Dreck macht Schule“, Greepeace, 26. April 2017 [http://www.greenpeace.de/node/16780/feed.xml]. Das weiß wohl auch Hamburgs grüner Umweltsenator Jens Kerstan. Dadurch, dass er einen Luftreinhalteplan vorlegt, der eher ein schlechter Witz ist, muss die Frage erlaubt sein, wer letztlich alles die Verantwortung trägt für Gesundheitsschäden auf Grund von dreckiger Luft in Hamburg. Die Schuld allein auf andere (Autohersteller, Reedereien,…) abzuschieben wird damit immer schwieriger. Eine Wiederwahl womöglich auch. Es wäre eine gute letzte Chance gewesen, endlich die Reißleine zu ziehen. Stattdessen lässt Kerstan durchblicken, dass er offenbar selbst nicht so ganz richtig glaubt, was er da an Maßnahmen vorlegt. „Senat will Luft verbessern“, taz hamburg, 2. Mai 2015 [https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5402103&s=luftreinhalteplan+hamburg/]. Glaubt er wirklich, so ein guter Umweltsenator sein zu können?

Dabei wissen alle, dass öffentlicher Raum und Platz ein endliches Gut ist. Wenn Hamburg weiter wächst und damit auch der Verkehr, braucht es neue Konzepte. Sie werden aber nur dann wirksam sein, wenn Prioritäten gesetzt werden. Wenn man von dem Einen nimmt und dem Anderen gibt. Wenn man eine Vision davon hat, was man eines bestimmten Tages erreicht haben möchte. Wenn man einen Plan hat. Unser Senat hat ihn jedenfalls nicht.

Kürzlich hatte ich ein nettes Gespräch mit einem Stadtentwickler. Wir kamen dabei auf München zu sprechen. Die Bayernmetropole hat schon längst begriffen, dass sie ganz schnöde eine Menge Geld sparen kann, indem sie auf’s Fahrrad setzt. Man merkt es auch, wenn man mit offenen Augen und vor allem auch Ohren dort unterwegs ist. Langsam kommt auch in Deutschland Bewegung in die Sache und neue Studien bringen es nun auch hierzulande zu Tage: Radverkehr ist günstig, „Kommunale Kostenrechnung: Investitionen in Radverkehr für Städte am günstigsten“ [https://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/kommunale-kostenrechnung-investitionen-in-radverkehr-fuer-staedte-am-guenstigsten.html].

Während bei uns auf der Ecke nun auch der Umbau des Straßenraumes zwischen der Osterstraße und dem Stellinger Weg sowie der Eichenstraße in vollen Gange ist und die Baustelle auf der Osterstraße selbst nach gut zwei Jahren langsam Richtung Zielgerade geht und sich zu großen Teilen Althergebrachtes neu in Asphalt manifestiert, hat München „mal eben“ eine weitere Fußgängerzone in der City eingerichtet. Versuchsweise, für ein Jahr. „Sendlinger Straße komplett autofrei“, gesehen am 15. Mai 2017, [http://www.muenchen.de/aktuell/2016-06/verkehrsversuch-sendlinger-strasse-beginnt.html] Schilder aufstellen, ein paar provisorische Bänke, Blumenkübel aber auch das Durchsetzen des Versuchs scheinen auf ein überwiegend positives Echo zu fallen. Vor zwei Wochen hatte ich die Gelegenheit, durch diese Straße zu laufen. Obwohl es diverse Läden und Geschäfte, Einfahrten zu Privatgrundstücken und Hinterhöfen, Gewerbe- und Arzthäuser gibt, ist kein Auto unterwegs. Dafür aber Fußgänger, wohin man sieht. Mich würde es sehr wundern, sollte sich die Osterstraße in Sachen Gewerbe / Einzelhandel und AnwohnerInnen mit dieser Straße in München nicht vergleichen lassen können. Während die Autostadt München (BMW) Chancen nutzt, ist die Nicht-Autostadt Hamburg stark darin, Chancen zu vergeben.

Aber wir wollen ja gar nicht alles nur negativ sehen. Für Fußgänger hat sich auf der Osterstraße in der Tat vieles getan. Im Frühjahr verwandelt sie sich inzwischen in ein wahres Blumenmeer. Das ist ja schon mal was. Wild diskutiert wird dagegen noch immer, ob für Radfahrende wirklich gute Lösungen gefunden wurden. Viele sehen es nicht so. Allein im Elbe Wochenblatt sind immer wieder Beiträge zum Thema zu finden. „Osterstraße, sind Radfahrer hier sicher?“ 14.06.2016, [http://www.elbe-wochenblatt.de/eimsbuettel/lokales/osterstrasse-sind-radfahrer-hier-sicher-d41334.html]

Wir können froh sein und uns freuen, dass die ehemalige Umwelthauptstadt von Europa, unsere Stadt (2011), in der Tat Vollgas gibt, wenn es darum geht, für seine Bürgerinnen und Bürger nur das Beste zu wollen und die Verkehrswende ganz praktisch und aktiv anzugehen. „Firstmover“ – so verheißungsvoll und cool kommt daher, was Teile der Parkplatz-geplagten Stadtteile Ottensens und Eimsbüttel hätte umkrempeln sollen [http://www.firstmover.hamburg/index.html]. Ein Bündnis aus Stadt, Hochbahn und BMW wollte austesten, inwieweit BewohnerInnen bereit sind, ihr eigenes Auto gegen Carsharing-Fahrzeuge aufzugeben. Für jedes auf diese Weise abgeschaffte Auto sollte ein Parkplatz für Carsharing eingerichtet werden. Wieso die Macher dann auf die drollige Idee kommen, auf Infoflyern halb begrünte Straßen zu zeigen, erschließt sich nicht ohne Weiteres. Den gleichen Effekt schien es auf die Angesprochenen gehabt zu haben – nämlich fast Null. 9 „Autohaushalte“ in Ottensen und nur 6 in Eimsbüttel wären u.U. bereit gewesen, ihren eigenen PKW abzugeben. Erfolg geht anders. „Modellversuch: Nur wenige Hamburger wollen eigenes Auto abschaffen“, Nahverkehr Hamburg, 21. März 2017 [http://www.nahverkehrhamburg.de/modellversuch-nur-wenige-hamburger-wollen-eigenes-auto-abschaffen-7982/]. Blöd, dass mit diesem Angebot des Carsharings nur eine freeflow Variante vorgesehen war. Doch wer hat schon Lust, genau dann, wenn ein Auto gebraucht wird, darauf zu hoffen, dass dieses dann auch tatsächlich in unmittelbarer Nähe zur Verfügung steht? Mit der Abschaffung des eigenen Autos sollte zudem der Luxus verbunden sein, auf lästige Parkplatzsuche verzichten zu können und stattdessen auf einen garantierten Abstellplatz eines stationären Anbieters zählen zu können. Nur „Smart City“-Lösungen anzubieten, bringt es eben nicht. Das seien letztlich ohnehin nur „Gimmicks“, mit denen Industrie und Dienstleistung vor allem Geld verdienen wollen, weshalb der dänische Star der Stadtentwicklerszene Jan Gehl in „Smart Cities“ vor allem eines sieht: Humbug. „Die Leute wollen Gesellschaft“ – taz, 9. Mai 2017 [https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5403802/] Schön zu sehen ist dieser „Humbug“ auch in einer neuen Kooperation zwischen Telekom und Hamburg, die 11.000 Parkplätze vernetzen möchte, um Autos direkt zu freien Parkplätzen zu navigieren. Wenn das mal gut geht. „Hamburg macht Parken einfach – mit der Telekom freie Parkplätze finden, buchen und bezahlen“, Telekom, 19. März 2017 [https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/hamburg-macht-parken-einfach-488342].

Total smart kommt auch eine ganz andere Sache daher, die heiß diskutiert wird – der Elbstrandradweg am Ufer Övelgönnes. Dass dabei nicht nur ein weiteres leicht rauhes und authentisches Fleckchen Hamburgs zerschnitten wird, scheint ebenso wenig zu stören wie die Tatsache, dass auch dieser Weg in jeder höher auflaufenden Flut in den Wellen versinken wird. Man darf gespannt sein, was als nächstes kommt.

Wirklich rocken tun die Verkehrswende andere. Oslo verbannt ab 2019 den individuellen Verkehr aus der gesamten Innenstadt und wird dort alle Parkplätze abbauen. Schon länger wurde das wirklich ambitionierte Projekt angekündigt, jetzt wird es ernst. „Oslo – Journey to car-free“, Video, [https://vimeo.com/212846367]. Ein Dieselfahrverbot an Tagen, an denen diese Maßnahme geboten scheint, gibt es natürlich auch längst. Stockholm hat sich entschieden, ähnliche Wege einzuschlagen „Stockholm Is Coming for Oslo’s Car-Free Crown“, Citylab, 12. Mai 2017 [https://www.citylab.com/design/2017/05/stockholm-pedestrian-downtown-plans-oslo/526464/].

Klar ist, dass nur eines zählt: Jeder einzelne qm², der dem Autoverkehr genommen und umgewidmet wird für gute Rad- und Fußwege, für Grünflächen, neue Plätze oder sinnvolles Carsharing, hilft, diesen zu senken. Mit dem Sinken des Verkehrs kann dem enormen und verschwenderischen Verbrauch der Ressource „Raum“ Einhalt geboten und entgegengewirkt werden. Nur so lassen sich zudem die schädlichen Emissionen eindämmen, die nicht nur noch immer für 16% aller Emissionen in diesem Land stehen, sondern die sich offenbar im Gegensatz zu allen anderen Bereichen einfach nicht reduzieren lassen. SUV und Co sei Dank. Bleibt ein radikaler Einspar-Effekt aber aus, war’s das mit dem 1,5° Ziel des Pariser Klimaabkommens. Derzeit steuert die Welt eher auf einem 2,6° bis 3,2° Pfad dem buchstäblichen Untergang entgegen. Vielen Inselstaaten reicht es dafür nämlich schon, wenn 1,5° länger überschritten werden.  „Emissionsquellen“, Umweltbundesamt, 10. Januar 2016 [https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland/treibhausgas-emissionen/emissionsquellen#textpart-1] sowie „1,5-Grad-Ziel gerät außer Reichweite“, Klimaretter-Info, 1. Juli 2016 [http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/21498-1-5-grad-ziel-geraet-ausser-reichweite]

„Künftig wird mit jedem Fahrrad jedes Ziel in der Stadt erreichbar sein – sicher, entspannt und bequem“ – so in etwa müsste es eigentlich heißen. Und weil von der Politik nicht viel zu erwarten ist, machen es die Leute eben selbst. In diesem Frühjahr tut sich mehr denn je in der Stadt. Wenn sich sonst nichts bewegt, drehen wir erst richtig auf.

Berlin hat den „Volksentscheid Fahrrad“ – in der Hansestadt bildet sich nun der „Radentscheid Hamburg“. Nach Berliner Vorbild soll dabei womöglich ein Fahrrad-Gesetz erarbeitet werden und zur Volksabstimmung gebracht werden, um den PolitikerInnen Beine zu machen. Klar, dass auch ich mich in dieser Gruppe engagiere, denn die Ziele sind identisch. JedeR, die oder der Lust hat, kann sich gerne beteiligen. Mehr Infos gibt es dazu auf der Facebookseite https://www.facebook.com/raHHdentscheid/, auf twitter https://twitter.com/raHHdentscheid oder auch bei mir mailto:kursfahrradstadt@hamburg.de

Doch es dreht sich noch mehr:
#Dreh Deine Stadt“ veranstaltete am 13. Mai im Centro Sociale ein Barcamp für Mobilität und lebenswerte Städte. Ausrichter waren der Volksentscheid Fahrrad Berlin, das Netzwerk Lebenswerte Stadt e.V. / Changing Cities und die Radentscheid Hamburg Initiative. Erstaunlich gut war die tagesfüllende Veranstaltung besucht und die Berliner vom Netzwerk Volksentscheid Fahrrad, die zahlreich gekommen waren, wussten, wie sie Begeisterung für’s Thema entfachen konnten. In über 20 Sessions wurde vorgestellt, diskutiert und angeregt. Von „wie baue ich ein Feinstaub-Messgerät“ bis zu „Politik tötet“ war alles dabei.

Einen Tag später fand am Sonntag am gleichen Ort der erste offizielle Auftakt zum „Radentscheid Hamburg“ statt. Eine weitere derartige Veranstaltung ist auch noch für den 28. Mai, 13 Uhr im Centro Sociale (U-Bahn Feldstraße) geplant.

Unterstützung gab es auch aus einer ganz anderen Ecke. Der NDR brachte die Doku „Der Fahrradkrieg – Kampf um die Straßen“ am 24. April 2017 ins Fernsehen, 45 min [http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Der-Fahrradkrieg-Kampf-um-die-Strassen,sendung631726.html]. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte es am besten nachholen – der Film ist nicht nur sehr interessant, er bringt auch schonungslos die Hamburger Defizite und grotesken Peinlichkeiten ans Tageslicht und entlarvt die „Fahrradstadt Hamburg“ als eine Stadt, die es gar nicht so ernst meint mit ihren radelnden BewohnerInnen.

Mit seiner Petition „Weniger Autos – mehr Lebensqualität“ hat Fabian Hanneforth, ebenfalls Mitstreiter beim Radentscheid Hamburg, es geschafft, unser Thema in den letzten Tagen wieder in die Medien zu bringen.[https://www.change.org/p/machen-sie-alle-öffentlichen-parkplätze-kostenpflichtig-weniger-autos-mehr-lebensqualität]. 2.310 Leute haben gegen kostenlose Parkplätze schon unterzeichnet.

Und, last but not least, natürlich auch die von mir gestartete Aktion KURS FAHRRADSTADT gehört in diese Reihe. Sie hat gerade den Sprung über die 1.300er Marke geschafft – leider noch immer ohne Unterstützung durch die Medien. Nicht nur meine, auch die Ideen, der Einsatz und die Hilfe anderer haben all dieses auf die Beine gestellt. Helft bitte wenn es geht mit, diese Aktion weiter bekannt zu machen. Deshalb zuletzt noch einmal die Bitte, euren Freunden, KollegInnen und Bekannten vielleicht den Tipp zu geben, doch einmal bei KURS FAHRRADSTADT vorbeizuschauen und ebenfalls zu unterzeichnen. Und auch: Wer Lust hat, mich und diese Aktion zu unterstützen, möge sich einfach und unkompliziert gerne bei mir melden: mailto:kursfahrradstadt@hamburg.de.

Jede einzelne dieser Aktionen ist ein wichtiger Baustein für eine bessere, lebenswertere Zukunft in dieser Stadt. Zusammengenommen braut sich endlich auch in Hamburg etwas zusammen, was durchaus das Zeug hat, auch unsere Stadt gehörig aufzuwirbeln und frischen Wind fürs Rad, für Fußgänger, für saubere Luft, weniger Autoverkehr und mehr Freiheit und Lebensfreude zu bringen.

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Muss das wirklich sein? @spdhh @OlafScholz @GRUENE_Hamburg @DHLPaket @hochbahn @HH_BWVI @GPurtul @wegeheld @raHHdentscheid @adfc_Hamburg                                                       Tweet KURS FAHRRADSTAT vom 11. Mai 2017
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