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Darum Osterstraße autofrei!

flyer info-veranstaltung.pdf - Adobe Reader 03.07.2014 161253

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Draußen unterwegs

Mats, Julia, Kai und Tochter Marlene im Einsatz
Mats, Julia, Kai und Tochter Marlene im Einsatz

Nach etwa drei Wochen, die es dauerte, die  Kampagne „Osterstraße autofrei“ von der Idee bis zur Realisierung hier auf WordPress, auf Twitter und Facebook zum Laufen zu bringen, hieß es die letzten Tage nur noch „raus, raus auf die Straße!“ Eine Gelegenheit wie das Osterstraßenfest bietet sich so schnell nicht wieder. Mit T-Shirts und knapp 2000 Flyern bewaffnet marschierten wir die Festmeile hoch und runter. Interessante Gespräche entwickelten sich und die Reaktionen derjenigen, die die Flyer annahmen, waren durchaus positiv. Das Wörtchen ‚autofrei‘ polarisiert natürlich in einem Autofahrer-Land wie diesem, aber dafür freuten sich alle, die die Sache gut finden, umso mehr, dass es diese Aktion jetzt gibt. Der Wunsch nach mehr Platz für die Bewohner Eimsbüttels ist unüberhörbar.

Die Tage in der Woche davor war ich ebenfalls draußen unterwegs, klapperte diverse Läden an der Osterstraße ab und stellte mich und mein Anliegen auch den Geschäftsinhabern vor. Dass diese nicht gerade von der Idee begeistert sind, hat mich nicht weiter überrascht. Übern Daumen kann man aber sagen, dass, je weiter man sich der Osterstraße entfernt und in die Nebenstraßen geht, desto eher können sich Geschäftsleute eine solche Zone vorstellen. Dann gibt’s noch die, die zwei Meinungen haben: „Geschäftlich“ sind sie dagegen, „privat“ dafür. Ganz anders sieht es erwartungsgemäß in der Gastronomie aus: Hier können sich deutlich mehr Chefs und Cheffinen eine autofreie Straße vorstellen. Wobei auch hier wieder gilt: Mehr wird’s, je weiter man in das Quartier hinein marschiert. Zwischen Hartwig-Hesse-Straße, Lutteroth-, Unna-, Eichen und Bismarckstraße an der Isebek im Osten und Süden und zwischen Bellalliancestraße, Eppendorfer Weg, Fruchtallee, Kieler Straße, Lappenbergsallee,  Langenfelder Damm und Müggenkampstraße im Westen und Norden war ich unterwegs, um in Läden, Kiosken, Restaurants und Bars darum zu bitten, ein A4 „Plakat“ ins Fenster zu hängen. Wer mit offenen Augen durch’s Viertel spaziert, dürfte mittlerweile an recht vielen Ecken über die autofreie Osterstraße stolpern. Danke hier an alle, die mich unterstützen und die Zettel aushängen. Lassen Sie sie bitte hängen, solange die Petition noch läuft!

Sicher ist eine recht passable Basis gelegt, sowohl im Netz als auch auf der Straße. Die Frage jetzt ist allerdings, was man noch tun könnte oder sollte, um die Menschen zu erreichen. Vielleicht mag ja jede und  jeder, der oder die bereits unterzeichnet haben oder es noch tun werden, selbst kurz einmal darüber nachdenken. Ein Plakat ins Treppenhaus oder Fenster hängen, Nachbarn oder Freunden davon erzählen, die Retweet-, Reblogg-, Teilen- und „Gefällt mir“ Buttons überall auf dieser Seite nur mal in wenigen Minuten massiv zu benutzen. Das wär‘ schon klasse. Immer gern auch Plakate und Flyer downloaden und selbst hängen und verteilen…. Gute Ideen natürlich kund tun hier!
Schaun‘ wir mal, wie’s weiter geht….