Bei Tempo 30 geht noch was

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Freiwillig Tempo 30 war gestern – wenn da hinten eine Kita ist.                                      Foto: Götz Friedrich / pixelio.de

Soeben haben die Verkehrsminister der Länder in Rostock beschlossen, Tempo 30 vor Schulen, Kitas, Krankenhäusern und Seniorenheimen auch auf Hauptverkehrsstraßen zu ermöglichenDas ist immerhin schon deutlich mehr, als nur eine Pressemitteilung aus dem Hause Dobrindt. Noch soll es aber einige Monate dauern, bis die Gesetze geändert werden.

Schade nur, dass es der „aussterbenden“ Spezies AutofahrerIn so schwer gemacht wird. Kurz und schmerzlos wäre da wesentlich effektvoller. Aber innerorts Tempo 30 flächendeckend mit nur wenigen Ausnahmen zu fordern, dazu fehlt weiter der Mut. Es ist und bleibt so, dass in diesem Land alles getan wird, um Autofahren so lange wie möglich weitestgehend unangetastet zu lassen.

Es bleibt spannend und der Wind bläst den Blechlawinenschubsern immer stürmischer entgegen:

Luftreinhaltung, Radverkehr (Radentscheid Berlin), Lärmschutz, Sicherheit (Tempo 30und Fußverkehr umzingeln die Autokarawane immer mehr. Irgendeiner dieser „Hebel“ wird es bald sein, der die Trendwende einläuten wird. Auch in Hamburg.

Leute, verkauft eure Karren, solange ihr dafür noch etwas geboten bekommt….

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