„30 reicht in Eimsbüttel“ – plus X

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Vor einigen Tagen kam Peter Gutzeit (die LINKE Eimsbüttel) auf mich zu und wir trafen uns im ruhigen Café Mathilde, um darüber zu reden, warum das Projekt „Neuland STRASSE“ gescheitert war.

Dann erzählte er mir von seinem Plan. Peters Vision ist, dass überall im Stadtteil nur noch Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit gefahren werden darf, ausgenommen die großen, meist mehrspurigen Bundesstraßen, die das Viertel umgehen. Dafür will er sich persönlich, auch abseits der Parteipolitik einsetzen. Betroffen sind von dieser Idee eine ganze Menge Straßen, auch der Eppendorfer Weg (Behörde: „…eine wichtige Verbindungsstraße!“) sowie selbstverständlich auch die Osterstraße.

Wir sind uns beide einig darin, dass es nach erfolgreicher Temporeduzierung an der Bundesstraße in Folge eines schlimmen Unfalls wieder recht ruhig in Eimsbüttel geworden ist. Es wurde viel im Stadtteil diskutiert, demonstriert und geschrieben. Nun aber beobachten wir, dass engagiert gestartete Initiativen, die Dinge zum besseren hin ändern wollen, durch die Hinhaltetaktik der Behörden regelrecht zermürbt werden. Das betrifft offenbar nicht nur Projekte wie „Neuland STRASSE“, sondern auch andere in Hamburg, wie ich es unter anderem auch vom VCD Nord erfahren habe.

Genau diesen Effekt gilt es nun zu verhindern! Es ist viel Arbeit investiert worden auf dem Gebiet. All das war nicht umsonst, sondern sollte uns als eine sehr gute Basis dienen, darauf weiter in diesem Stadtteil aufzubauen.

Ziel ist es, uns zu vernetzen, und zusammen aus Initiativen, Vereinen, Firmen, Parteimenschen und interessierten Einzelpersonen eine tatkräftige Truppe zu bilden, die sich dann dem Projekt mit Herzblut annehmen kann. Über alle politischen, ideologischen und religiösen Grenzen hinweg soll es nur ein Thema geben: Tempo 30 in Eimsbüttel populär zu machen, indem wir versuchen, eine richtige Bewegung zu starten bzw der bereits existierenden neuen Schub zu geben. Wenn diese Fahrt aufgenommen hat, soll es später auch zu Einsatz für autofreie Zonen in Eimsbüttel kommen.

Dafür soll ein erstes Treffen stattfinden am:

Montag, 28. September, 19:00 Uhr
im Café Mathilde,
Bogenstraße 5 / Beim Schlump
20144 Hamburg

Danach sind monatliche Treffen angedacht, immer am letzten Montag des Monats.

Ich bleibe dabei, für mich persönlich weiter „autofrei“ auf der Osterstraße als Maximalforderung zu stellen. Dennoch glaube ich, dass Peters Idee auf jeden Fall verdient hat, ins Leben gerufen zu werden. Mit regelmäßigen Treffen, Gedankenaustauch und dem Entwickeln von Ideen und Aktionen lässt sich ganz sicher mehr erreichen als durch kleine Einzelinitiativen.

„Slow -Power“ für Eimsbüttel – da geht was,  wir wollen’s wenigstens austesten. Zusammen mit Dir!

Fragen? Immer gerne, bitte nutzt die Kommentar-Funktion.

Wir freuen uns auf Euch! Liebe  Grüße

Peter und Kai

 

 

 

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