Schutzlose Schutzstreifen

gans1
Mein rechter, rechter Platz ist voll…

Neue Radfahrstreifen anzulegen kann so einfach sein. Tolles Beispiel ganz aktuell am Gänsemarkt. Wer denkt sich so etwas eigentlich aus? Und wer nickt das dann ab? Wer sagt hinterher etwas dazu? Vielleicht auch eine Option für den engeren oberen Teil der Osterstraße, falls diese nicht in eine autofreie Zone umgewandelt wird? Hamburg beeindruckt immer wieder mit einer Kreativität sondergleichen, wenn es um Radwege bzw. „wie-auch-immer-Hauptsache-Autos-bleiben-Lösungen“ geht. Aber eines scheint hier immerhin ganz klar gelungen zu sein: Der Straßenraum ist endlich gerecht verteilt. Oder?

gans2
Könnte sehr eng werden. Dem Typen im SUV dürfte es wenig jucken.
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2 Kommentare zu “Schutzlose Schutzstreifen”

  1. Wer sich so etwas ausdenkt? Solche Sachen stehen in der ERA 2010 und in der PLAST. Für Schutzstreifen auf Abbiegespuren bedarf es allerdings min. 1,25m für den Schutzstreifen + min. 2.25m für den Abbiegestreifen und diese Maße wurden hier laut Augenschein nicht eingehalten.

    Kapitel: 4.3.3.; Abbildung: 4.28
    http://www.hamburg.de/contentblob/2510506/data/plast9-ausg-2000.pdf

    In der ERA 2010 auf Seite 46; Abbildung: 48

    Statt des Schutzstreifens auf der Abbiegespur hätte man zu Beginn eine kurze rote Aufführung für Radfahrer aufbringen können, die sich über die komplette Spurbreite hinzieht.

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