Beinahe wie von uns gefordert, der Fehler steckt im Detail...

Willkommen auf der autofreien Osterstrasse!

Hallo Eimsbüttel,
Hallo Hamburg,

schön, dass ihr den Weg hier her gefunden habt.

Vor über zwei Jahren ging „Osterstraße autofrei!“ an den Start. Ich wollte anregen, eine Diskussion über den Umbauprozess der Osterstraße starten und träumte davon, wie es wäre, wenn Autos hier verbannt werden würden. Um nachzuhelfen, sammelte ich Unterschriften mit einer Online-Petition. 570 Menschen, überwiegend hier aus dem Viertel, fanden ebenso, dass es höchste Zeit für einen Wandel ist. In der Zeit habe ich einiges gelernt und neue, nette NachbarInnen und MitstreiterInnen kennengelernt.

Desillusioniert über das schnöde Ignorieren der Petition, auf die im Grunde in keinster Weise eingegangen wurde, startete 2015 das Projekt „Neuland STRASSE“. Inzwischen hatten sich einige Leute zusammengefunden und wir waren – und sind es eigentlich noch immer – sicher, dass wir mit diesem Straßenfest der anderen Art auf dem richtigen Weg waren. Dass Städte um vieles lebenswerter sein können, wenn nur ein wenig was geändert wird, genau das wollten wir am „realen Beispiel“ zeigen. Leider fand „Neuland STRASSE“ nie statt; wir sind der Zeit und der rotgrünen Stadt- und Bezirksregierung wohl einen zu weiten Schritt voraus.

Die Osterstraße ist mittlerweile in eine gigantische Baustelle verwandelt und mausert sich langsam zu etwas Neuem. Selbstverständlich werde ich die Umwandlung im Blick behalten und beobachten, wie sich die Straße weiter entwickelt.

Inzwischen wundert mich fast gar nichts mehr.
Heute gibt es die Initiative „30 reicht! Verkehrsini Eimsbüttel„, die sich monatlich trifft um den nächsten Schritt Richtung lebenswerterer und nachhaltiger Stadt zu gehen.
Aus dieser Seite, die ursprünglich nur die Osterstraße im Visier hatte, ist eine geworden, die ganz Hamburg bewegen möchte. Der Weg ist lang und steinig, also lasst ihn uns frei räumen. Dabei möchte „Osterstraße autofrei!“ helfen. Möchte bissig hinterfragen, begeistern aber auch vernetzen, Ideen geben, zu Diskussionen einladen und Lust auf ein besseres Leben machen. Für Fußgänger, Radfahrer, Kinder, Senioren und sogar für Autofahrer. Für alle. Nicht nur auf Eimsbüttels Osterstraße.

 

Für mehr Lebensqualität im Herzen von Eimsbüttel

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